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Hagenow
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Hagenow
Zeugen der Zeit Große Teile der Stadt wurden während zahlreicher Brände in den Jahren 1538, 1748 und 1766 vernichtet. Beschädigt wurde während dieser Zeit auch das Gebäude in der langen Strasse 79. Das Fachwerkhaus des Stadtsenators Jessel wurde 1748 errichtet und beherbergt heute das Museum der Stadt. Hier befinden sich unter anderem eine interessante Ausstellung zum Schuhmacherhandwerk, das im vorigen Jahrhundert eine große Rolle in Hagenow spielte. Außerdem finden im Museum Hagenow des öfteren Sonderausstellungen statt. Sehenswert ist das Haus in der Königsstrasse 15, das laut Balkeninschrift 1751 erbaut wurde und 1993 liebevoll saniert wurde. Ein Bürgerhaus in der Langen Strasse 66 erstrahlte nach der Sanierung ebenfalls in neuem Glanz.Das älteste Haus steht in der Langen Straße 82. Es wurde 1730 erbaut und beherbergt heute die Gaststätte Stadtkrug. Weitere historische Gebäude findet man in der Hamburger Strasse 7 und in der Wittenburger Strasse. Sehenswürdigkeiten & Wahrzeichen
Hagenow hatte im Laufe seiner Geschichte verschiedene Kirchen, zuerst eine romanische Dorfkirche, später eine gotische Stadtkirche. An deren Stelle wurde 1875 bis 1879 die heutige Stadtkirche im neugotischen Stil errichtet. Geblieben ist von der alten Kirche noch das Felsenmauerwerk am Fuß des Turmes. Während der 70ger Jahre wurden in der Stadtkirche umfangreiche Umbauten vorgenommen und 1994 erhielt sie eine neue Orgel. Nah bei der Kirche steht das 18991/92 erbaute Pfarrhaus. Die alte katholische Holzkirche in der Bahnhofstrasse 35 wurde 1995 abgerissen und an ihrer Stelle wurde eine neue moderne Kirche gebaut, die 1996 eingeweiht wurde. In der Hagenstrasse 48 finden Sie eine der seltenen erhaltenen Synagogen Mecklenburg-Vorpommerns, die 1828 eingeweiht wurde.
Der Bahnhof Hagenow-Land entstand 1846 an der Bahnstrecke Hamburg-Berlin und gilt als bedeutendster spätklassizistischer Bau an dieser Strecke. Er wurde 1995/96 umfassend saniert. An der Bahnstrecke Hagenow-Oldesloe wurde 1894 der Stadtbahnhof erbaut. In Zusammenhang mit den Bahnhofsbauten wurden auch Strassen zu den Bahnhöfen gebaut. An der Bahnhofstrasse entstanden im letzten Jahrhundert viele wunderschöne repräsentative Villen, die noch heute eine Sehenswürdigkeit der Stadt darstellen und zum großen Teil saniert sind. Auch in der Poststrasse zum Bahnhof Hagenow-Stadt und in der Parkstrasse findet man gut erhaltene Bürgerhäuser, die den Wohlstand der Bürger Ende des 19. Jahrhunderts zeigen. Früher gab es in Hagenow zwei Scheunenviertel, auf dem Mühlenende und auf dem Kießende. Die Ackerbürgerscheunen wurden leider in den 70ger Jahren abgerissen, so dass heute von den ehemaligen Bauten nur noch zwei erhalten geblieben sind - die ehemalige Ventsche Scheune am Bekower Weg 2a wurde bis 1995 saniert und ist heute ein Wohnhaus. Im ehemaligen Scheunenviertel des Hagenower Klunk entstand seit 1990 ein attraktives Einkaufs- und Dienstleistungszentrum. Ebenso entstanden vor den Toren der Stadt verschiedene Gewerbegebiete. Ein großer Teil der Altstadt wurde 1990 zum Sanierungsgebiet erklärt, damit wertvolle alte Bauten erhalten bleiben. Informationen rund um Hagenow finden Sie ebenfalls auf den
Seiten der Stadt Hagenow Text: Mit freundlicher Genehmigung von www.hagenow-online.de |
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